Matthias Pilz

Stadtrat für Würzburg

Das Endergebnis der Stadtratswahl CSU 34,1 % - 18 Sitze SPD 17,6 % - 9 Sitze GRÜNE 16,9 % - 9 Sitze Würzburger Liste 9,2 % - 4 Sitze FDP 5,4 % - 3 Sitze FWG 5,1 % - 2 Sitze Linke 4,3 % - 2 Sitze Bürgerforum 3,9 % - 2 Sitze ödp 3,5 % - 1 Sitz Die GRÜNEN sind der große Gewinner der Wahl: Nunmehr 9 Sitze im Stadtrat (gleichauf mit der SPD), Zuwachs von 4 Sitzen und 6,5 % ! Matthias Pilz erhielt nach Oberbürgermeisterin Pia Beckmann die meisten Stimmen aller Kandidaten (28487). Die künftige Stadtratsfraktion besteht aus: Matthias Pilz, Benita Stolz, Patrick Friedl, Karin Miethaner-Vent, Antonino Pecoraro, Marianne Albrecht, Silke Trost, Barbara Lehrieder und Michael Gerr.

Matthias Pilz PorträtLiebe Würzburgerinnen und Würzburger, in der Tat, ich möchte Oberbürgermeister für Würzburg werden. Das klingt nach einem außergewöhnlichen Anspruch für einen Kandidaten der Grünen. Doch wir haben Anlass zu solch außergewöhnlichem Selbstbewusstsein. Unter meiner Führung hat die Fraktion der Grünen in den vergangenen sechs Jahren viele wichtige Projekte angestoßen und vorangebracht. Beispiele hiefür sind: Förderung von Energiesparmaßnahmen an städtischen Gebäuden und von Radwegen, Planung der Straßenbahn zum Hubland durchs Frauenland, Schutz der Innenstadt vor Verödung durch das Arcaden-Einkaufszentrum am Hauptbahnhof, Antrag zur Bekämpfung der Kinderarmut – und vieles mehr. Diese konstruktive und erfolgreiche Stadtpolitik wollen wir auch in den nächsten sechs Jahren fortsetzen. Wir treten ein für eine Umkehr im Verkehr, für aktiven Klimaschutz, für mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt und für lebendige Stadtteile. Um Würzburg in diesen Bereichen voranzubringen, braucht es nicht nur einen ökologisch und sozial denkenden Oberbürgermeister, sondern auch möglichst viele starke Persönlichkeiten im Stadtrat, die sich aktiv für mehr Umweltschutz und ein besseres soziales Miteinander einsetzen. Deshalb bitte ich Sie: Stärken Sie bei der Wahl am 2. März 2008 die Grünen. Geben Sie Ihre Stimmen der Stadtratsliste von Bündnis 90/Die Grünen. Und schenken Sie mir Ihr Vertrauen bei der Wahl zum Oberbürgermeister! Ihr Matthias Pilz, OB-Kandidat

Plakat “Die Zeit ist reif - Matthias Pilz in die Stichwahl”Liebe Wählerinnen und Wähler, wir stehen wenige Tage vor der Oberbürgermeisterwahl am 2. März: Wer wird als Herausforderer von Pia Beckmann in die Stichwahl einziehen? Die meisten Beobachter sehen Matthias Pilz als Alternative zur Amtsinhaberin und geben ihm gute Chancen auf die Stichwahl. Auf Podien und an Infoständen hat Matthias Pilz überzeugt, dass er das Zeug zum Oberbürgermeister hat. Auch wir sind überzeugt, dass er der beste und kompetenteste unter den fünf OB-Kandidaten ist, denn
  • Matthias Pilz ist nach 18 Jahren im Würzburger Stadtrat - davon 12 Jahre als Fraktionsvorsitzender - der Herausforderer mit der größten kommunalpolitischen Erfahrung.
  • Matthias Pilz setzt auf engagierte Sachpolitik und klare inhaltliche Aussagen ohne Polemik und künstliche Auseinandersetzungen.
  • Matthias Pilz sucht nach parteiübergreifenden Lösungen zum Wohle Würzburgs.
  • Matthias Pilz wird auch von politischen Gegnern als kompetente, verlässliche und integre Persönlichkeit geschätzt.
Die Zeit ist reif für Matthias Pilz als Oberbürgermeister von Würzburg. Deshalb bitten wir Sie: Geben Sie Ihre Stimme dem besten und kompetentesten Kandidaten. Wählen Sie Matthias Pilz. Ihre Benita Stolz Ihr Patrick Friedl

Pressemitteilung des Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN-Stadtratsfraktion Matthias Pilz vom 28. Februar:

Wir streben eine hochwertige Nachnutzung der aufgegebenen Bahnflächen an, die auch für den Grundstückseigentümer lukrativ ist und die dem Projekt Bahnhofsumbau zugute kommen soll. Seit dem Einstieg in das Bebauungsplanverfahren für einen Baumarkt gibt es wesentliche neue Entwicklungen im Umfeld: In der Schweinfurter Straße soll ein Gesundheitszentrum entstehen, die Nachfrage nach Büros in Bahnhofsnähe ist gestiegen. Die Stadtratsfraktion der GRÜNEN ist deshalb zu dem Schluß gekommen, dass auf dem ehemaligen Bahngelände etwas für die Stadtentwicklung sinnvolleres und städtebaulich besseres als ein Baumarkt errichtet werden soll. Aufgrund der starren Geschäftsordnung war eine Diskussion dieser Fragen in der Stadtratssitzung vom 21. Februar nicht möglich und ist zurecht Weiterverfolgung beschlossen worden, die zunächst nur bedeutet, dass eine vorbereitete und vertiefte Debatte in einer weiteren Stadtratssitzung ermöglicht wird. Dazu wünschen wir uns von der Verwaltung eine Vorlage zu anderen Entwicklungsmöglichkeiten (insb. Büro) und deren Nachfragepotenzial und eine offene Gegenüberstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile sowie eine Offenlegung der Absprachen mit der Bahn und dem Grundstückseigentümer Aurelis bzw. deren Rechtsnachfolgern. Keinesfalls wollen die GRÜNEN die Bahnhofssanierung blockieren oder den Baumarkt um jeden Preis verhindern. Und hier: Der Antrag im Wortlaut

Boris Palmer und Matthias PilzZum Politischen Aschermittwoch kamen über 100 Gäste in den Kranenkeller, um Boris Palmer, den Grünen Oberbürgermeister von Tübingen, und Matthias Pilz, den OB-Kandidaten für Würzburg zu hören. Politischer Aschermittwoch ist eigentlich die Zeit, um mit dem politischen Gegner abzurechnen. Die Würzburger Grünen aber haben sich für die Kommunalwahlen den Stil verordnet, der sie auch im Stadtrat auszeichnet: kompetent, sachlich und ohne übertriebene Herabwürdigung anderer Meinungen. Dass dies nicht langweilig werden muss, bewies Matthias Pilz in seiner Rede, in der er klar seinen Anspruch formulierte: "Ich möchte OB in Würzburg werden." Wenn die Parteien in Würzburg sich immer ähnlicher werden, liege das nicht an den Grünen. Vielmehr näherten sich die anderen Parteien den Grünen an. Pilz in Anspielung auf das CSU-Markenzeichen: "Ich trage noch immer keine Lederhosen. Die CSU aber wirbt mit Sonnenblumenkernen." Gerade 2007 habe die Grüne Fraktion breite Mehrheiten für eine Reihe ihrer Anliegen gefunden, sei es beim geplanten Mozartareal mit Aufwertung der Eichhorn- und Spiegelstraße, bei der Erhöhung der Mittel für innerstädtische Randlagen, für die Einrichtung von mehr Ruheplätzen oder bei der Erhöhung des Radwegeetats. Pilz sieht aber auch Unterschiede, so etwa bei der Diskussion um den neuen FH-Standort. Hier plädieren die Grünen für den Erhalt des Grüngürtels vom Alandsgrund zum Kürnachtal. Beim Bahnverkehr möchte Pilz wieder mehr Haltepunkte einrichten, etwa in Heidingsfeld oder bei der Aumühle. Und natürlich sind es laut Pilz die Grünen, die konsequent für Energie sparen und Erneuerbare Energien stehen. Wer den Übergang in Zukunftsbranchen früher schaffe, stehe am Ende besser da. Für Matthias Pilz ist nun die Zeit reif: „Wir wollen Verantwortung in der ersten Reihe übernehmen und die Zukunft unserer Stadt gestalten. Wir sind bereit.“ Boris Palmer trug vor, was man als grüner OB schon in kurzer Zeit für den Klimaschutz bewegen kann. In seinem ersten Jahr als Tübinger Oberbürgermeister hat Palmer unter anderem Energiesparlampen im Rathaus eingeführt und die energietechnische Sanierung eines Gymnasiums angestoßen. Als Dienstfahrzeug hat er ein Auto mit Hybridantrieb angeschafft, mit dem er 85 Prozent CO2 einspart. Er brauche keinen 500 PS starken Wagen mit Super-Beschleunigung, erklärte Palmer und erntete lang anhaltenden Applaus mit der Pointe: „Ich brauche kein Fluchtauto. Ich bin doch Oberbürgermeister und kein Bankräuber.“ Palmer gibt sich jedoch mit diesen ersten kleinen Erfolgen nicht zufrieden. Er will in ganz Tübingen durch verschiedene Maßnahmen 70 Prozent CO2 reduzieren. Bis 2020 will er alle städtischen Gebäude sanieren. Energiesparendes Wohnen sei auch eine soziale Frage, denn niedrige Nebenkosten führten zu niedrigen Wohnkosten insgesamt. Zwar spreche heute alles vom Klima. Die neuesten Erkenntnisse, etwa dass der Meeresspiegel doppelt so schnell ansteige wie erwartet, müssten dazu führen, den Worten Taten folgen zu lassen. Dazu brauche es, so Palmer, „mehr starke Grüne und mehr grüne OBs“.

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