Matthias Pilz

Stadtrat für Würzburg

Zur umstrittenen Sanierung der Trautenauer Straße meldet sich die Grüne Stadtratsfraktion mit dem Antrag zu Wort, die überlebensfähigen Bäume, die keine Straßenschäden hervorrufen, zu erhalten. Die Grundsatzentscheidung zur Sanierung der Trautenauer Straße stellen sie nicht in Frage. Bei der Stadtratssitzung im April diesen Jahres war die Grünen-Fraktion zu später Stunde mit ihrem Änderungsantrag gescheitert, vor der Baumfällung eine Einzelfallprüfung durchzuführen. Die Stadtratsmehrheit hatte die dadurch entstehenden Mehrkosten gescheut. Nachdem sich sowohl die Anwohnerinnen und Anwohner, wie auch viele Bürgerinnen und Bürger, deutlich für einen möglichst weitgehenden Erhalt der Bäume aussprechen, unternehmen die Grünen nun einen erneuten Vorstoß in diese Richtung. Um keine falschen Erwartungen zu wecken, weisen sie in dem Antrag ausdrücklich darauf hin, dass ihr Antrag maximal bis zu einem Drittel Bäume betreffen dürfte. Bei den übrigen bestünde wegen der bereits eingetretenen Schädigungen durch unzureichenden Wurzelraum und wegen der erforderlichen Wurzelbeschneidung bei der Straßensanierung keine hinreichende Überlebensaussicht. An anderen Punkten weisen die Grünen Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner zurück: Da die Geh- und Radwege beidseits flächendeckend nicht mehr verkehrssicher sind, sei eine umfassende Sanierung unumgänglich. Deshalb können sich die Grünen auch nicht für ein Aussetzen der Maßnahme um drei Jahre aussprechen, wie dies die Würzburger Liste beantragt.

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