Matthias Pilz

Stadtrat für Würzburg

Wir Grüne haben 8,6 % in ganz Bayern erreicht (-0,8%), in Würzburg-Stadt (ohne Gerbrunn und Rottendorf) 16,1% (+0,6%). In 6 von 7 Bezirken haben wir die Rekordergebnisse von 2008 gehalten oder um bis zu gut 1% übertroffen - was angesichts unserer Erwartungen und der Umfragen noch immer unerfreulich ist, aber auch kein Grund, in Sack und Asche zu gehen. Die Verluste stammen ausschließlich aus Oberbayern - mutmaßlich damit zu begründen, dass hier das Zugpferd Sepp Daxenberger fehlt, mit dem wir 2008 ein extrem gutes Ergebnis erreicht haben. In absoluten Zahlen haben wir insgesamt in Bayern geringfügig zugelegt, in Prozenten bei einer höheren Wahlbeteiligung eben nicht. Auffallend sind vielfach große Unterschiede zwischen Erst- und Zweitstimmen, für die ich bisher nicht mal den Ansatz einer Erklärung habe. Das Ergebnis führt dazu, dass wir in Oberbayern 2 Mandate verloren haben. In Mittelfranken haben wir hingegen einen Sitz hinzugewonnen. In Unterfranken haben wir insgesamt 0,5% hinzugewonnen (ergibt 8,9% und Platz 3 vor der FWG), in der Stadt Würzburg 0,6%. Angesichts dessen, welchen hohen Wert wir hier zu verteidigen hatten, ist unser Würzburger Ergebnis sehr sehr ordentlich - aber eben auch nicht komplett gegen den Trend. In Bayern haben wir damit wohl das drittbeste Ergebnis erreicht, vor uns liegen Freising (mit der Auseinandersetzung um den Flughafen und Direktkandidat Christian Magerl) und Bamberg-Stadt. In Unterfranken hat die CSU einen Sitz von der FDP gewonnen, ansonsten bleibt es unverändert: 12 CSU, 4 SPD, 2 Grüne, 2 FWG = 20. Zweitstimmenergebnisse liegen mir noch nicht vor. Fazit: Ein unerfreuliches Ergebnis, sicher kein Rückenwind für Berlin, aber für sich genommen zu einem guten Teil regional und landespolitisch zu erklären. Wenn es gelingt, ein Wegrutschen aufgrund der Enttäuschung über diesen Wahlausgang  zu vermeiden, kann nächsten Sonntag ein passables Ergebnis eingefahren werden. Und für Würzburg machen der engagierte Wahlkampf, bei dem starke KandidatInnen von mehr HelferInnen denn je unterstützt wurden, Hoffnung auf eine erfolgreiche Kommunalwahl 2014. Geschrieben Montag 16.9. um 10 Uhr.

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